Vorstellung der Historischen Gruppe
Pünktlich um 12h mittags betraten 9 Mann, 2 Marketenderinnen und Taferlbua Anton die Kulturbühne des Sendlinger Stadtteilfestes am Neuhofener Berg. Da wir an diesem heißen Juni-Sonntag der erste Programmpunkt des Stadtteilfestes waren, war anfangs die Zahl der Besucher noch recht überschaubar.
Dank der kurzweiligen und mitreißenden 20-minütigen Vorstellung der Gruppe durch unseren Vorstand Frank Baumann, hatte sich der Vorplatz um die Bühne dann doch relativ schnell gefüllt und das Publikum war augenscheinlich beeindruckt. Einige der Zuhörer waren dann auch bei der anschließenden Stadtteilführung wieder zugegen.
Stadtteilführungen am 14.6. und 16.6.
Unter dem Motto „Auf den Spuren der Sendlinger Bauernschlacht: Spuren und Straßennamen“ gings am Sonntag um 14h an der alten Sendlinger Kirche los. 44 interessierte Teilnehmer, 10 Vereinsmitglieder und Taferlbua Anton wurden von Johnny – alias Sendlinger Bauernbursch Hannes – in das Sendling aus dem Jahr 1705 entführt.
An mehreren Stationen entlang der Alram-, Aberle- und Oberländerstraße erläuterte Johnny die Ereignisse in der Christnacht 1705 und deren geschichtliche Hintergründe. Die historischen Personen, die den Straßen ihren Namen gaben, wurden dabei von Moritz Schmid vorgestellt. Nach der letzten Station bei der neuen St. Margaret ging es zurück zur alten Sendlinger Kirche, wo unter dem Lindenschmit-Fresko bereits Thomas Brugger als Schmied von Kochel wartete und die historischen Begebenheiten nochmal aus der Sicht der Sagenfigur erzählte.
In den rund 90 Minuten der Führung sprang der Funke komplett über – das Feedback der Teilnehmenden war durchweg großartig.
2 Tage später, am 16.6., fand die gleiche Führung um 18h abends nochmal statt. Trotz ungewisser Wetteraussichten konnten wir diesmal in kleinerer Besetzung, mit 4 Mann, nochmal 26 Teilnehmer für die Historie und Ereignisse von 1705 begeistern.
Danke an alle, die dabei waren! Ein Riesen-Dankeschön geht an Johannes „Johnny“ Ramsauer: Er hat sogar im Urlaub Bücher gewälzt, die perfekte Route und Dramaturgie ausgetüftelt und uns schließlich – als Hannes – mit Bravour durch die Führung geleitet.




